Der Esslinger Eberhaldenfriedhof wurde 1843 eröffnet und birgt nicht nur Grabstätten aus über 180 Jahren, sondern er ist mit seinem stattlichen alten Baumbestand die grüne Lunge Esslingens und Lebensraum für zahlreiche Lebewesen. Bei diesem Rundgang geht es um die Geschichte und Entwicklung des Friedhofs und der Bestattungskultur im Wandel der Zeiten, um die Bedeutung des Friedhofs als Rückzugs - und Erholungsraum für Mensch und Tier und um das Leben und Wirken besonderer Menschen, die in Esslingen ihre Spuren hinterlassen haben. Treffpunkt: Esslingen, Blumenstraße, am Brunnen vor dem Haupteingang
Ein Gespräch zwischen Dr. Michael Krüger und Prof. Dr. Jakob Hessing Seit Heinrich Heine und bis in die Gegenwart sind jüdische Autoren und Autorinnen ein wichtiger Bestandteil der deutschen Literatur. In ihren Werken kommt zum Ausdruck, was man die „deutsch-jüdische Symbiose“ zu nennen pflegte. Aber nicht erst seit Hitler war dieser Begriff sehr problematisch und wird heute kaum noch verwendet. Seit etwa zwei Generationen gibt es in Deutschland auch jüdische Autoren und Autorinnen aus einem anderen Land: aus Israel. Nach der Staatsgründung 1948 dauerte es noch etwa zwei Jahrzehnte, bis diese Literatur international bekannt wurde, und seit den 1980er Jahren sind Namen wie Amos Oz, Zruya Shalev oder David Grossman auf dem deutschen Buchmarkt sehr präsent. Als Dichter und Verleger kennt Michael Krüger viele israelische Autoren persönlich; Jakob Hessing, Autor und Germanist an der Hebräischen Universität in Jerusalem, erforscht die Geschichte der deutsch-jüdischen Literatur. In einem Gespräch tauschen sie ihre Erfahrungen aus. Mit Kombi-Card gebührenfrei. Zur Berücksichtigung der Kombi-Card muss die Anmeldung schriftlich an info@vhs-esslingen.de erfolgen. Ohne Anmeldung keine Platzgarantie!
Viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen haben in Esslingen eine Heimat gefunden und den Ebershaldenfriedhof zu ihrer letzten Ruhestätte gewählt. Bei diesem interkulturellen Rundgang zu ausgewählten Grabstellen erfahren Sie etwas über die Herkunft und Vielfalt von Bestattungsritualen, über Ausdrucksformen des Glaubens und Gedenkens und auch die Natur wird eine Rolle spielen. Treffpunkt: Landenbergerstraße 50, Ebershaldenfriedhof, am Eingang zur Feierhalle
Nahezu 1000 Jahre bewegte Geschichte prägen die romanische Klosterkirche St. Pelagius und den Klosterberg. Jahrhundertelang war das leere Grab europäisches Pilgerzentrum der Jerusalemer Chorherren. Im 16. Und 18. Jahrhundert wurden Evangelische Klosterschulen eingerichtet, in denen Johann Albrecht Bengel als Präzeptor wirkte und Friedrich Hölderlin als Schüler lebte. Später roch es im Kloster über 80 Jahre lang nach Senf, Likör und Essig(gurken). Lassen Sie sich mitnehmen auf eine spannende Zeitreise, und lauschen Sie an diesem besonderen Ort geistlichen Lebens bewegenden Geschichten. Treffpunkt: Denkendorf, vor der Klosterkirche im Klosterhof
Heutzutage spazieren Millionen von Besuchern durch antike Ruinenstädte. Voll Bewunderung studieren wir die verfallenen Gebäude und Monumente und stellen uns vor, wie der Alltag der Menschen damals ausgesehen haben mag. Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene. Im Altertum ging man mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer um: Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert. Martin Zimmermann zeigt in diesem Vortrag, wie die Menschen in der Antike selbst auf bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji geblickt haben. Er lehrt Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt.
Wir machen uns auf eine Rundreise durch die Eurolinguistik, jene Wissenschaft, die nach den Gemeinsamkeiten unter den Sprachen Europas sucht. Wir durchstreifen die Gebiete Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Schreibung und Kommunikationsgepflogenheiten. Wie drückt sich die europäische Sichtweise im Wortschatz aus? Aus welchen Sprachen haben die Europäer gerne Wörter übernommen? Welche typischen Grammatik-, Aussprache- und Schreibkonventionen gibt es? Welche Gepflogenheiten gibt es beim Austausch miteinander? Und: auf welche Kuriositäten stoßen wir? Joachim Grzega ist einer der führenden Eurolinguisten. Er leitet an der VHS Donauwörth den Projektbereich “Innovative Europäische Sprachlehre (InES)” und lehrt an der Universität Eichstätt.
Ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art: machen Sie Ihren Lieben eine einmalige Freude mit dieser schönen Ausfahrt zu besonderen Krippen und Sehenswürdigkeiten! Radolfzell am Bodensee und der Bodanrücken bieten in der Weihnachtszeit eine sehenswerte Krippenlandschaft, insbesondere mit der 100-jährigen Weihnachtskrippe im Münster Unserer Lieben Frau in der Hausherrenkapelle. Weitere Stationen der regionalen Krippentradition sind die barocke Krippe in St. Gallus in Möggingen, mit dem "Prager Jesuskind" am Seitenaltar, St. Laurentius Liggeringen und Markelfingen. Minimum: 22 Teilnehmer:innen Abfahrt SSB-Bus und Zustiege: 07.30 Uhr Busbahnhof Esslingen, Steig 1 (Neckarstr.) 07.40 Uhr Oberesslingen, Indexstraße / Plochinger Str./ Richtung Neckarstr. 07.45 Uhr ES-Zell, Bushaltestelle beim Kreisverkehr Bahnhof / Hauptstraße 07.50 Uhr Altbach, Esslinger Str. (Rathaus) 08.00 Uhr Deizisau, Plochinger Str. 40 (Rewe-Markt) 08:30 Uhr Vaihingen, Hotel Pullmann, Vollmoellerstraße 570563 Stuttgart (Busstreifen), neben dem Bahnhof Vaihingen. Zu erreichen mit den Linien S6 und S1 Reiserechtliche Durchführung: SSB-Reisen GmbH, Stuttgart In Kooperation mit der Vhs Leonberg