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Geologie

1 Kurs

Wir sind seit unserer Gründung ein Ort des demokratischen Lernens und der Weiterbildung


Die Volkshochschulen verstehen sich seit ihrer Gründung als demo­­kratische Orte des so­zia­len und poli­ti­schen Ler­nens.Ein besonderer Stellenwert kommt dabei der politischen Bildung zu, die weder Be­lehrung noch Parteipolitik verfolgt und die allgemeines Engagement für demo­kratische Werte, Menschenrechte und gegen Fun­damentalismus fördert. In den angebotenen Lernräumen können Urteilsfähigkeit und Handlungskompetenzen erfahren und entwickelt werden.


Das Pro­grammangebot des Fachbereichs Politik / Gesellschaft / Umwelt ist breit angelegt und umfasst sowohl politische, soziale, öko­no­mische, ökologische, recht­liche als auch geschichtliche, psychologische und pädagogische Themen. Bildung für nach­haltige Entwicklung, Umwelt­­bildung und Glo­bales Lernen sind wesent­liche gesellschaftliche Aufgaben. Die Volkshochschulen halten hier ein breites Angebot zur Information, Diskussion und zum aktiven Handeln vor. Die Ver­an­stal­tungen sind geprägt durch offenen Gedanken­aus­tausch zwischen engagierten Menschen, in sachlichen und kontroversen Diskussionen, zur gemeinsamen Er­ar­bei­tung von Kennt­nissen und Hinter­grund­informa­tionen, mit spannenden und kreativen Methoden.

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vhs.wissen live: Der Wolf und die Deutschen: Konflikt oder Koexistenz?
Mo. 05.10.2026 19:30

Große, langlebige Beutegreifer wie der Wolf werden bewundert und sind zugleich verfemt. Als Leit- und Schirmarten fördern sie den Naturschutzgedanken, als Arten im Zentrum von Konflikten mit zahlreichen Interessensgruppen werden sie verfolgt und getötet. Kann der Wolf also in unserer Welt überleben? Ja, das geht im Prinzip, wie Mensch-Wildtier-Konflikte mit anderen Raubtieren zeigen. Allerdings setzt das voraus, dass Betroffene gehört und Politik, Naturschutz und Wissenschaft aufeinander zugehen. Wie das aussehen könnte, welche Voraussetzungen es dafür braucht und was der gegenwärtige Stand ist, soll dieser Vortrag erläutern. Heribert Hofer forscht seit über vierzig Jahren im Freiland zur Verhaltensökologie und dem Naturschutz von Raubtieren (Tüpfelhyäne, Gepard, Fuchs, Dachs, Wolf), ihren Belastungen und Krankheitserregern. Seine Langzeitprojekte in Europa, Tansania und Namibia führten zur vielfachen Beschäftigung mit dem gegenseitigen Verhältnis von Mensch und Wildtieren, Mensch-Wildtier-Konflikten und der Einsicht, dass Schutz von Natur den Einklang mit betroffenen Menschen erfordert. Neben der Forschung engagiert er sich für den Naturschutz und ist in mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften aktiv, zuletzt als Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ). Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2025 war er 25 Jahre lang Direktor des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Zurzeit ist er Seniorprofessor für interdisziplinäre Wildtierkunde am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin.

Kursnummer P241001V
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Gebühr: kostenlos
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09.07.26 16:25:55