»Sie sind Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Vereinsmitglieder, Doppelkopfspielende, Tennispartnerinnen oder Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr. Sie haben sich entschieden: Diese Bundesrepublik ist nicht mehr ihre Republik. Wir kennen sie, sie sitzen nicht nur in den Parlamenten oder Talkshows, sie sitzen auch an Küchen- oder Stammtischen. Sie sind wie wir, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Ihre Revolte strebt ins Autoritäre.« In seiner kenntnisreichen Analyse beschreibt der Rechtsextremismus-Experte Andreas Speit, warum in breiten Schichten der Gesellschaft antimoderne Vorstellungen dominieren und welche Folgen ihre damit einhergehende Radikalisierung hat: Anzweiflung der Realität, Ablehnung des Rechtsstaats, Delegitimierung der Demokratie. Moderation: Dr. Andreas Baumer hbs BW Eine Kooperation von: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Omas gegen Rechts Esslingen, vhs Esslingen.
Die Demokratiewerkstatt wird zur Kranzbindestube Gemeinsames Tun verbindet und bietet die Gelegenheit sich kennenzulernen. Dabei können wir uns über den Zustand unserer Demokratie und die Bedrohung durch extremistische und populistische Tendenzen austauschen und über Strategien der Bewältigung sprechen. Zur Einführung wird ein adventlicher Text vorgetragen. Material ist vorhanden, Gartenschere bitte selbst mitbringen Materialgebühr zwischen 5.- und 10.- € (wird nach Größe des Kranzes festgelegt und Vorort mit der Dozent:in abgerechnet)
Die Veranstaltung bietet eine kompakte Einführung in grundlegende Konzepte und Haltungen im Umgang mit Diskriminierung. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Impulse, Reflexion sowie die Frage, wie diskriminierungssensibles Handeln im beruflichen und ehrenamtlichen Alltag gelingen kann. Inhaltlich geht es um folgende Themen: • Vorstellung der Antidiskriminierungsstelle Esslingen • Kurzer Überblick zum Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) • Was ist Diskriminierung? Grundlagen, Merkmale und Perspektiven • Wie kann Diskriminierung deeskalierend besprechbar gemacht werden? • Sprache und Macht – sensibel kommunizieren und Haltung zeigen • Erste Handlungsschritte für diskriminierungssensibles Begleiten Im Anschluss an den Vortrag gibt es Raum für Fragen, Austausch und gemeinsame Reflexion. In Kooperation mit den OMAS GEGEN RECHTS Esslingen