Kurse nach Themen
Immer schon ging es politischer Macht um die Beherrschung und Erweiterung von Territorium. Mit den neuen nautischen Fähigkeiten seit der Renaissance entstand Geopolitik. Die Welt wird aufgeteilt im Auf und Ab der Weltmächte. Dabei ist und bleibt der Raum eine knappe Ressource, er lässt sich nicht beliebig vermehren. Ganz anders dagegen das kulturelle Leben der Menschheit. Da multiplizieren und verdichten sich die Aktivitäten in den Blütezeiten der Epochen, stürmen übereinander in griechischer Antike, in Renaissance, Aufklärung und den künstlerisch turbulenten Jahrzehnten zu Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts Gebühr: 8 €, (erm. EUR 6), Abendkasse In Kooperation mit der Stadtbücherei Esslingen.
Sakrale Räume haben eine ganz besondere Aura. In einer Kirche, einer Moschee, einem Tempel, aber auch in wie als heilig empfundenen Naturräumen schlägt eine andere Zeit. Man tritt aus der Hektik zeitbeschleunigter Gegenwart heraus und in eine Stille hinein, und spirituelle Menschen empfinden dabei gar einen Hauch zeitloser Ewigkeit. Und wenn der sakrale Raum von der barocken Musik Johann Sebastian Bachs erfüllt wird, wenn die gewaltigen Klänge in die Höhe steigen, dann gewinnen die übersinnlichen Räume und Zeiten eine bewegende Evidenz. Gebühr: 8 €, (erm. EUR 6), Abendkasse In Kooperation mit der Stadtbücherei Esslingen.
Gemeinsam gehen wir den Weg durch die Esslinger Altstadt auf den Spuren großer jüdischer Persönlichkeiten und spannenden Biographien. Wir begegnen auf dem Hafenmarkt dem schrecklichen Ende der letzten Epoche jüdischen Lebens und erinnern uns zwischen Rathaus und Synagoge an den Beginn der neuen, aktuellen Epoche jüdischen Lebens in unserer Stadt. Treffpunkt ist dabei die Agnesbrücke und vorgesehenes Ende in/an der Synagoge. Treffpunkt: Esslingen, Agnesbrücke, Roßneckarkanal In Kooperation mit der vhs Filderstadt und mit DENK-ZEICHEN e.V. Esslingen
Viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen haben in Esslingen eine Heimat gefunden und den Ebershaldenfriedhof zu ihrer letzten Ruhestätte gewählt. Bei diesem interkulturellen Rundgang zu ausgewählten Grabstellen erfahren Sie etwas über die Herkunft und Vielfalt von Bestattungsritualen, über Ausdrucksformen des Glaubens und Gedenkens und auch die Natur wird eine Rolle spielen. Treffpunkt: Landenbergerstraße 50, Ebershaldenfriedhof, am Eingang zur Feierhalle
Künstliche Intelligenz führt uns vor Augen, dass es nicht-menschliche Entitäten gibt, die sich ähnlich wie Menschen verhalten sogar wie wie Menschen aussehen können. Dies wirft eine Reihe an neuartigen Fragen auf: Kann ich eine wertvolle Beziehung zu einem Roboter pflegen? Sind Roboter am Arbeitsplatz vielleicht die besseren Kolleg:innen, und kann die Zusammenarbeit mit Robotern in sozialer Hinsicht sinnstiftend sein? Als ein Video im Internet zirkulierte, in dem eine Person einen Roboterhund tritt, hat dieses Verhalten heftige Kritik hervorgerufen. Aber warum – aus welchem Grund sollte es moralisch falsch sein, einen Roboter respektlos zu behandeln? Der Vortrag illustriert mit einigen Beispielen zentrale Probleme der Ethik der Digitalisierung – einem Bereich, der nach Meinung mancher künftig zum wichtigsten Bereich der Ethik überhaupt werden kann. Prof. Dr. Matthias Hoesch lehrt Philosophie mit Schwerpunkt Ethik an der Universität Trier Zur Berücksichtigung der Kombicard muss die Anmeldung schriftlich an info@vhs-esslingen.de erfolgen.
Der Esslinger Eberhaldenfriedhof wurde 1843 eröffnet und birgt nicht nur Grabstätten aus über 180 Jahren, sondern er ist mit seinem stattlichen alten Baumbestand die grüne Lunge Esslingens und Lebensraum für zahlreiche Lebewesen. Bei diesem Rundgang geht es um die Geschichte und Entwicklung des Friedhofs und der Bestattungskultur im Wandel der Zeiten, um die Bedeutung des Friedhofs als Rückzugs - und Erholungsraum für Mensch und Tier und um das Leben und Wirken besonderer Menschen, die in Esslingen ihre Spuren hinterlassen haben. Treffpunkt: Esslingen, Blumenstraße, am Brunnen vor dem Haupteingang
Nahezu 1000 Jahre bewegte Geschichte prägen die romanische Klosterkirche St. Pelagius und den Klosterberg. Jahrhundertelang war das leere Grab europäisches Pilgerzentrum der Jerusalemer Chorherren. Im 16. Und 18. Jahrhundert wurden Evangelische Klosterschulen eingerichtet, in denen Johann Albrecht Bengel als Präzeptor wirkte und Friedrich Hölderlin als Schüler lebte. Später roch es im Kloster über 80 Jahre lang nach Senf, Likör und Essig(gurken). Lassen Sie sich mitnehmen auf eine spannende Zeitreise, und lauschen Sie an diesem besonderen Ort geistlichen Lebens bewegenden Geschichten. Treffpunkt: Denkendorf, vor der Klosterkirche im Klosterhof