X222228 Menschenrechte Universeller Anspruch auf ein gutes Zusammenleben Marokko: Wie Gefängnisse Blei in Gold verwandeln wollen

Beginn Fr., 25.10.2019, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung N. N.

Folter, Verschwinden und Geheimgefängnisse. Das war Alltag in den Jahren des Blei unter König Hassan II von Marokko. Sein Sohn Muhammad VI stellte die Menschenrechtsverletzungen seines Vaters an den Pranger: in der ersten Wahrheitskommission der Arabischen Welt (2004/5) und der bislang einzigen weltweit, in der sich ein bestehendes Regime selbst untersucht, entschädigte er Opfer und versöhnte eine gespaltene Gesellschaft. Seitdem beschreitet das Islamische Königreich in Nordafrika einen beachtlichen Weg zur Verwirklichung der Menschenrechte. Längst ist noch nicht alles Gold. Doch wenn man Dostojewskis Diktum, "Den Grad der Zivilisation einer Gesellschaft kann man am Zustand ihrer Gefängnisse ablesen", als Lackmus-Test begreift, so befindet sich Marokko auf einem sehr guten Weg. In einem weltweit einmaligen Projekt richtet die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) mit ihrer lokalen Partnerorganisation seit 2017 Menschenrechtsclubs für Insassen von Justizvollzugsanstalten ein. Der FNF-Projektleiter Olaf Kellerhoff hat im Zuge dessen zahlreiche marokkanische Gefängnisse besucht und mit Häft-lingen wie Wärtern und JVA-Leitern gesprochen.

Der Projektleiter für Marokko und Algerien, Olaf Kellerhoff, ist seit 2008 für die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit aktiv. Nach fünf Jahren als Manager des Stiftungsengagements in Pakistan leitete er knapp drei Jahre das Referat Asien und Menschenrechte am Stammsitz Potsdam. Im Juli 2016 übernahm er die Verantwortung für die beiden Maghrebländer.

In Kooperation mit dem Theodor-Haeckerpreis-Unterstützerkreis






Kursort

Esslingen, vhs-Haus

Mettinger Str. 125
73728 Esslingen

Termine

Datum
25.10.2019
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Mettinger Str. 125, Esslingen, vhs-Haus, R. 1.07 Veranstaltung